Kurzzeitpflege/Verhinderungspflege


Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden und reicht auch teilstationäre Pflege nicht aus, besteht Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Pflegeeinrichtung bis zu 28 Tage pro Kalenderjahr, z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt (Kurzzeitpflege).


Ist eine Pflegeperson (pflegende Angehörige) wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege in einer stationären Pflegeeinrichtung für längstens 28 Tage je Kalenderjahr: jedoch kann danach bei der Krankenkasse eine Verlängerung beantragt werden.


Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tages/Nachtpflege, sowie auch befristetes Probewohnen wird in der E/S Seniorenrresidenz Idar Oberstein angeboten.


Unser Leistungsangebot für Sie umfasst u.a.:

Grundpflege allgemeine Pflegeleistungen, z.B. Hilfen bei der Körperpflege sowie bei der Nahrungsaufnahme
Medizinische Behandlungspflege, z.B. Wechseln von Verbänden, Wundbehandlung, Medikamentengabe
Soziale Betreuung und Mobilität
Angebote zum Erhalt der Alltagskompetenz
hauswirtschaftliche Versorgung, z.B. Zimmerreinigung, Reinigung der Wäsche
Speisenversorgung, in der Regel 6 Mahlzeiten pro Tag
Organisation von Ausflügen, Reisen, Gemeinschaftsveranstaltungen
Angehörigenbetreuung
Organisation von Leistungen der Physiotherapie, Logotherapie
Beratung in allen Fragen zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie zur Finanzierung der Leistungen
Persönliche Zimmergestaltung
Bereitstellung von Aufenthaltsräumen zum Empfang von Besuch


Leistungen der Versicherungen und Finanzierung der Kurzzeit- und Verhinderungspflege:

Der Anspruch auf Leistungen der Kurzzeitpflege bzw. Verhinderungspflege in vollstationären Einrichtungen ist im Sozialgesetzbuch XI in § 42 geregelt. Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden, besteht Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Einrichtung. Dies gilt für eine Übergangszeit im Anschluss z.B. an einen Krankenhausaufenthalt oder in Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche Pflege nicht möglich oder nicht ausreichend ist. Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf 28 Tage pro Kalenderjahr beschränkt, kann jedoch auf Antrag bei der Krankenkasse verlängert werden.

Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege bis zu dem Gesamtbetrag von 1.612 Euro ab 1. Januar 2015 im Kalenderjahr.“

Der Leistungsbetrag der Pflegekassen ist als Zuschuss zu verstehen. Dies bedeutet, dass die Pflegeversicherung nicht alle Kosten deckt. Über die Sachleistungsbeträge hinausgehende Kosten müssen vom Pflegebedürftigen selbst bezahlt werden.